18.7.2022 -  wir müssen mal Klarschiff machen, 

Wäsche waschen und so weiter. Später baden und kochen wir, Sonnenuntergang und Gemütlichkeit mit Cola und Chips, herrlich. 


Camaret-Sur-Mer ist unser Ausgangspunkt für die Überqueren der Biskaya.

Richtig ausgeschlafen holt uns unser Wasser-Taxi mit Birthe und Jochen zum Landgang ab. Kaufen ein kleines Andenken à la Camaret-Sur-Mer.


Später besichtigen die beiden die Emotion und es gibt Kaffee und Kuchen und das Wichtigste, wir bereden den langen Törn über die Biskaya. Ja, die wilde Biskaya!

Aber dann beginnt sie wieder unsere Rausche- Fahrt im Schmetterlingsstil

die Sonne scheint, der richtige Wind und die emotion macht 9-10 Knoten. Das macht richtig Spaß. An Guernsey vorbei und immer weiter…


Per Mail gibt es noch eine gute Nachricht von zu Hause und wir machen ein kleines Fest im Cockpit mit Scampi und Nudeln und einem kalten Glas Weißwein (ausnahmsweise)! 


Dann ging es wieder in die Nacht und der Mond war dabei, Richtung Camaret-Sur-Mer.

Wir freuen uns auf Birthe und auf Jochen.


Ankunft 16:30 Uhr der Anker fällt bei 8 Metern und immer schön auf die Tide achten! 

Alles sieht typisch Französisch aus, sogar an der Steilküste steht ein kleines Häuschen und ich male mir aus, wie es wohl von innen aussieht…  wunderschön.


Abends holt uns Jochen von der SY MILES2GO ab und wir klönen und tauschen unsere Geschichten aus, bis spät in die Nacht.

Freitagmittag schossen wir mit der Strömung 8-10 Knoten Richtung Cherbourg, 

lernten ein paar Worte Französisch und machten seit langer Zeit mal wieder die Leinen klar.


Es empfingen uns geschmückte Rennyachten und ein munteres Treiben.

Unsere Tankstelle fanden wir in 12 m Höhe (Tidenhub). Na, das hatten wir auch noch nie! Aber machbar! 


Wir wenden gleich unsere Französischkenntnisse an… bis sich herausstellte, die Dame spricht Deutsch. Na gut!


Im Hafen konnten wir wegen der Regatta nicht bleiben aber davor Ankern. 

Mal wieder zusammen „gute Nacht“ sagen.


Toll war auch noch, dass ich einen Trans Ocean-Stützpunkt fand, hier treffen sich Gleichgesinnte.


Tide und Strömungen bestimmen hier die Abfahrtszeiten. 

Frühstück gibt es unterwegs und bis 13:30 Uhr kämpfen wir wieder mit der Strömung, das Wasser kocht.

Nachts segelten wir nur mit Fock, aber schön. 

Erreichen mit guter Strömung Calais in Frankreich, sausen mit 8-9 Knoten durch den Ärmelkanal. Backbord Frankreich und Steuerbord England. 


Höhe Le Havre verlässt uns der Wind und die Strömung ist so stark, dass es keinen Sinn macht dagegen zu kämpfen. Also Segel runter und einfach mal treiben lassen…

… mit Blick nach oben zum grandiosen Sternenhimmel.

 
Ja, die Strömung im Ärmelkanal ist etwas Besonderes und sie hat jetzt schon knapp eine Tankfüllung gekostet. Versuchen zwischendurch aber immer wieder zu segeln.


Von Montag bis Freitag waren wir ohne Halt unterwegs, haben abwechselnd geschlafen, aber immer zusammen gefrühstückt und in der Nacht heißen Tee getrunken. 

Wir sind ein gutes Team! 

Das Schleusentor öffnete sich 

und da war sie die Nordsee. „Wann hast du zum ersten…!“
Ja, wir waren noch nie auf der Nordsee segeln -so war das!

 
Wir wurden wild empfangen, aber wir haben auch ein starkes Schiff!


Ab jetzt ging es nonstop Richtung Biskaya, durch den Ärmelkanal und vier Ländern. Die jeweilige Gastflagge lag schon bereit. 


Zuerst kam die holländische Flagge, dann die belgische Flagge, dann die englische Flagge und später die französische Flagge. Nachts segeln wir an Rotterdam und Amsterdam vorbei, Belgien mit seinen riesigen Windparks und immer wieder große Schiffe die einfach mitten im Kanal auf Reede sind und mit gutem Abstand umfahren, umsegelt werden sollten. Später kamen die wunderschönen englischen Kanalinseln Jersey und Guernsey, dann in Frankreich schließlich unser Ziel Camaret-Sur-Mer.

Wir mussten nun erst einmal durch den NOK,

circa 50 Seemeilen und die Schleuse in Brunsbüttel wartete auf uns! 


Das Wetterfenster passte dann auch, denn die Tage zuvor war es sehr stürmisch, so dass sich ordentlich Welle aufgebaut hatte und dann noch die Tide dazu, da sollte man es lieber richtig machen und es sollte passen!

 

Und so war es dann mit unserem zweiten Schleusengang!


Ein großer, alter Kutter mit drei Ostfriesen an Bord nahm uns buchstäblich unter seine Fittiche. 


Ach, Schleusen kann ja so schön sein. Und nicht vergessen, es wurden wieder Geschichten ausgetauscht. 

Übernachtet wurde im gemütlichen Gieselau- Kanal. 

Wir blieben sogar zwei Nächte und natürlich lernten wir wieder interessante Leute kennen. Diese hatten bei Martin von der Jambo, YouTube Kanal, die Leinen los geworfen für seinen Karibiktörn. Ist die Welt wirklich so klein?


Alle haben ihre eigenen Geschichten. Schön sie zu hören

Am zweiten Tag unserer Weltreise

 
wir machten früh die Leinen los und wir segelten in Richtung Schleuse Kiel-Holtenau.
„Wann hast du zum letzten Mal was zum ersten Mal“…….

Unser erstes Schleusenmanöver stand an. Viele Schleusenerfahrene hatten uns Tipps gegeben. Dankeschön dafür! 

Wir hatten alles geplant und vorbereitet und doch war es ein riesiges Manöver für uns mit ganz viel Glück. 

Nun waren wir nicht wie sonst über dem NOK, sondern mitten drauf und die großen Pötte auch.


Der Wind weht kräftig von vorn, aber das mögen wir, wenn er uns gerade heraus ins Gesicht weht und alle überflüssigen Gedanken davonträgt. 

Wir freuten uns auf den NOK.


Sönke Röver hatte gesagt, „Alles was noch nicht fertig ist, wird im NOK erledigt!“ 

Wir erledigten, Gesicht in die Sonne halten, zweites Frühstück, Fotos machen und Landschaft angucken.

Wie würde es sein immer weiter zu segeln, 

dort zu verweilen wo es einem gefällt! Wir waren gespannt und voller Freude auf dieses Abenteuer. Und das Beste daran war wir hatten Zeit! 

Und das ist auch gut so, denn jeder der mit einem Segelboot unterwegs ist, weiß es kommt immer anders als geplant!

Ja, genau das ist das Spannende an so einer Reise und wer sich nicht darauf einlassen kann, sollte es auch lieber lassen. 

Und so begann sie dann einfach 

unsere Weltreise, der Wind stimmte und unser erstes Ziel war Laboe.

Jetzt nochmal in die Werft von Flemming in Sødholm

und das ganze vollgebunkerte Schiff mit dem Kran raus aus seinem Element.


Ein spannender Moment, hat sich die viele Arbeit mit dem Coppercoat - Anstrich gelohnt…? 

Ja, der Aufwand hat sich ausgezahlt, für alle die das auch mal selber machen wollen. 

Unser Flexofold Propeller, der schon ein Jahr, wie viele andere Dinge auch, im Keller gewartet hatte, bekam seinen Platz auf der Emotion. 


Nach circa 3 Stunden war alles vorbei, noch ein Kaffee und mit Leuten geschnackt, die unsere Kinder vom segeln kannten… Die Welt ist doch manchmal klein.

Später segelten wir dann zum letzten Mal nach Sonderborg Verdens Ende (Ende der Welt) in unsere Box. 


Wir stellten später fest, dass es viele zum „letzten Mal“ gab- aber es gibt auch… Zitat Bert Frisch vom TO: „Wann hast du zum letzten Mal was zum ersten Mal gemacht…?!

Bevor die große Reise losgeht,

 

wollten wir noch den Praxis -Test machen mit einem zweiwöchigen Törn in die dänische Inselwelt. 
Wir wollten alle Segelmanöver, unser Schlauchboot, den Motorkran, die Waschmaschine, den Wassermacher, den Anker ect. ausprobieren und schauen, ob alles seinen richtigen Platz hat und vor allem gut verstaut ist!

Im Großen und Ganzen ist alles optimal! 

Der lange Winter ist vorbei, Restarbeiten bei Niro Petersen stehen an, April 2022

Winterlager Flensburg 2021/2022

Fertig, 05.11.2021

Anbau Bugspriet von Niro Petersen 06.09.21-05.11.21

Kamera und Alarmanlage wurde verbaut, 06.09.21-05.11.21

Einbau Waschmaschine, 06.09.21-05.11.21

Einbau Watermaker 60L/h, 06.09.21-05.11.21

Solarmodule Offgridtec SWM-24 180W 36V SolarWorld, 06.09.21-05.11.21

Ausrüstung in Flensburg, der Geräteträger von Niro Petersen 06.09.21-05.11.21

Geschafft, die Yacht ist in ihrem Element. 27.07.2021

Endlich, die emotion kommt am 27.07.2021 ins Wasser.

Rumpf poliert und versiegelt. Coppercoat gründlich angeschliffen, 14.07.2021-18.07.2021

Auftragen von 7x Schichten Coppercoat, Naß in Naß, mit vielen Freunden, am 10.07.2021

Jetzt bekommt Sie ihren Namen, 06.07.2021

2x Dickschichtepoxid aufgetragen,
01.07.2021-04.07.2021

Unterwasserschiff entfetten und leicht anschleifen, 27.06.2021-29.06.2021

....Eigenleistung, es gibt viel zu tun.

vom 26.06.2021-26.07.2021

  • Unterwasserschiff mit Coppercoat
  • diverse Einbauten
  • Rumpf wachsen und versiegeln
  • und viele, viele andere Dinge

Das Abladen in Großenbrode beginnt, 26.06.2021

Ankunft in Großenbrode, 26.06.2021

Pause, A1 bei Hamburg. Vorbereitung zur Weiterfahrt, 25.06.2021

Pause, A1 bei Hamburg. Noch 120km bis zum Wasser, 25.06.2021

Bavaria Vision 46

Auslieferung der Vision 46 bei Bavaria Yachtbau am 24.06.2021 in Giebelstadt